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Rattengift richtig auslegen.

Nach der erfolgreichen Ermittlung von beliebten Futterstellen sowie bevorzugten Fraßködern der Ratten (lies dazu “Rattenbefall. Ermittlung und Bekämpfung”), kann mann mit der eigentlichen Rattenbekämpfung durch das Einsetzen von Rattengiften anfangen. Rattengifte werden in Form von Kontaktgiften (Pulver, Stäube, Gele und Schäume) sowie Fraßgiften (Riegel, Blöcke, Schüttköder oder Pasten) hergestellt und müssen besonders vorsichtig und fachsicher ausgelegt werden.
Warnschild
Welche Auswirkung haben unterschiedliche Gifte auf die Ratten und was ist beim Auslegen zu beachten?

Die Aufnahme von Kontaktgiften (Haftgiften) erfolgt bei Nagetieren oral oder durch das Fellputzen nach einem unmittelbaren Körperkontakt mit giftigen Substanzen. Das ausgebrachte Gift wird von Ratten nicht auf Geruch und Geschmack getestet, daher ist eine Annahmeverweigerung ausgeschlossen. Giftige Streupulver oder Gele werden auf den Laufwege bzw. in Gängen ausgebracht. Die Anwendung von Kontaktgiften ist nur innerhalb der Gebäude zulässig, da durch die Verschleppung eine große Gefahr sekundärer Vergiftung von Menschen und Nichtzieltieren besteht.
Anwendungsfertiges Produkt Racumin Plus Schaum von Bayer CropScience ist ein hochwirksames Kontaktgift gegen Ratten und Mäuse.

Racumin Schaum


Die Fraßgiftköder werden meistens als Fertigköder in verschiedenen Formulierungen angeboten. Ob es ein Riegel, ein Köderblock oder Schüttköder angewendet wird, entscheidend ist, dass es hochattraktiv ist und von Ratten akzeptiert wird. Hier kommen die Ermittlungsergebnisse zur Hilfe. Bevorzugen „Ihre“ Ratten z.B. Weizen? Dann bekommen die es auch, aber diesmal mit einem rodentiziden Wirkstoff zusammengestellt. Als Zusatzstoffe werden häufig Aromen, Süßmitteln und Fette verwendet. Je nach Feuchtigkeitsgrad der Umgebung werden z.B. Pasten in der Kanalisation oder auf den Schiffen verwendet, und in trockenen Bereichen sind die Schüttköder vom Vorteil.

Sakarat Bromakill Köderblöcke vom Killgerm:
Sakarat Bromakill

Frunax Rattenriegel:
Frunax Rattenriegel

All diese modernen Rattenbekämpfungsmittel beinhalten rodentizide Antikoagulantien der zweiten Generation, was bedeutet, dass die Annahme von Giften zu einem schmerzlosen und reaktionsfreien Tod der Schädlinge führt.

Nun ist die Frage, wie man die gefährlichen Stoffe ausbringt? Dafür gibt es auch eine Lösung. Die von Profis entwickelten Köderboxe oder Köderstationen zum sicheren Auslegen von Rattengiften. Zum Beispiel eine Faltschachtel aus Pappe ist für trockene Bereiche wunderbar geeignet.

Ratten Faltschachtel


Protecta Lndscape ist eine Köderbox für Außenbereich, als ein großer Stein getarnt, robust und hat eine extra Sicherung:

Protecta Landscape


Eine Kunststoff Köderstation mit dem dursichtigen Deckel ist witterungsbeständig und verschließbar:

Kunststoff Köderstation


Was ist beim Auslegen von Fraßgiftködern zu beachten:
- Die gewöhnliche Umgebung der Ratten darf nicht verändert werden (z.B. die Wanderwege und Oberflächen dürfen vor dem Köderausbringen nicht gewischt, die üblichen Futterstellen und Vorratsgüter nicht entfernt und die Erdlöcher nicht verschlossen werden)
– Die Deponierung vom Präparat soll nach Erkenntnissen der Befallsermittlung vorgenommen werden.
– Die Köder nach 3 Tagen kontrollieren und solange nachlegen bis keine Annahme mehr erfolgt
– Das Gift darf nicht offen und zugänglich für Menschen und andere Tiere ausgelegt werden.
– Die Köderstellen müssen mit entsprechneden Warnschildern gekennzeichnet werden.

Veröffentlicht am: 15. Februar 2012 / Trackback URL
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